5 Fehler im E-Mail-Marketing

Studien: Neuste E-Mail-Marketing-Erfolgstrends

Studien bieten spannende Einblicke in Trends und Entwicklungen einer Branche. Aus diesem Grund möchte ich heute einmal drei aktuelle E-Mail-Marketing-Studien für Sie unter die Lupe nehmen und die wichtigsten Erkenntnisse daraus für Sie zusammenfassen.

Verschicken Sie Ihre E-Mails, wenn andere es nicht tun!

Der 2014 Science of Email Report von Hubspot analysierte Daten von 1.000 englischsprachigen E-Mail-Nutzern aus über 50.000 E-Mail-Marketing-Kampagnen, aus mehr als 6,4 Millionen E-Mail-Konversationen und aus über 300 Millionen geöffneten Marketing-E-Mails.

Die Studie lieferte mehrere, interessante Ergebnisse:

  • Die Empfänger behaupten, dass sie E-Mails mit vielen Bildern bevorzugen, aber die Click-Trough-Rates (CTR) zeigen, dass dies in Wahrheit nicht der Fall ist.
  • E-Mail-Filter sind beliebter geworden.
  • Besonders junge Menschen nutzen E-Mail-Filter.
  • Junge Menschen benutzen Smartphones, ältere setzen eher auf Tablets.
  • Junge Menschen bevorzugen HTML-basierte E-Mails.
  • Die CTR kann sich verbessern, wenn man E-Mails zu Zeiten versendet, an denen es andere Unternehmen nicht tun.
  • Marketing-E-Mails werden eher auf mobilen Geräten geöffnet als private E-Mails.
  • Umso knapper die E-Mail, umso höher die CTR.

Es zählt die Customer Journey, nicht (nur) der Klick!

Eine Analyse der Unternehmensberatung McKinsey ergab, dass per E-Mail fast 40 Mal so viele neue Kunden gewonnen werden können wie mit Facebook und Twitter zusammen. Gleichzeitig hat sich die Nutzung des Mediums E-Mail zwischen 2008 und 2012 jedoch um 20 Prozent verringert.

Es ist also wichtig, sich von den Wettbewerbern noch mehr als je zuvor abzuheben. Dies funktioniert beispielsweise, indem man sich auf die gesamte Costumer Journey und nicht auf nur auf die CTR fokussiert.

Es kommt beim E-Mail-Marketing auf die Landingpage an!

Es kommt beim E-Mail-Marketing auf die Landingpage an!

Viele Online-Marketer verbringen laut der Analyse zudem viel Zeit damit, ihren Newsletter perfekt zu gestalten und vergessen dabei ganz die Landingpage, auf die der Interessent gelenkt wird. Doch die Landingpage, in der das Angebot klar und attraktiv dargestellt wird, ist mindestens genau so bedeutend.

Auch werden auf das Verhalten des Kunden optimierte E-Mails angeblich immer wichtiger. Einige Unternehmen sind bereits dazu übergegangen, auch große E-Mail-Verteiler mit mehreren tausend Empfängern auf das Nutzerverhalten des jeweiligen Adressaten zu optimieren. Dazu verwenden sie beispielsweise Daten aus dem früheren Shopping-Verhalten von Bestandskunden.

Den Kunden „mehr“ zu bieten, steigert den E-Mail-Marketing-Erfolg!

Eine Studie der eCircle AG, über die absatzwirtschaft.de berichtete, identifizierte sechs Aspekte – die „6 P“ -, die Einfluss auf die E-Mail-Marketing-Performance haben: „Place“, die Integration der E-Mail-Anmeldung in die Website, „Process“, also das An- und Abmeldeverfahren, Datenschutz „Permission“, Versand „Periodicity“, Personalisierung „Personalisation“ und Gestaltung „Presentation“. Die Faktoren „Place“, „Personalisation“ und „Presentation“ hätten laut der Studie den größten Einfluss auf den E-Mail-Marketing-Erfolg.

Auch würden Unternehmen, die Kunden „Mehrwertdienste“ anbieten und die E-Mail-Verteiler-Anmeldung darin integrieren, bis zu sechsmal mehr E-Mail-Verteiler-Anmeldungen als andere Unternehmen erreichen. Es zeigt einmal wieder, welch wichtige Rolle Freebies dabei spielen, Ihren E-Mail-Verteiler zu vergrößern!

Eine weitere interessante Information aus der Studie ist die Tatsache, dass personalisierte E-Mails bis zu 35 Prozent häufiger geöffnet werden. Auch ist es gut zu wissen, dass HTML-basierte E-Mails eine Klickrate von 7,05 Prozent, textbasierte E-Mails jedoch nur von 4,64 Prozent erreichen. Es wird wieder einmal deutlich, dass die ansprechende Gestaltung eines Newsletters eine wichtige Rolle beim E-Mail-Marketing-Erfolg spielt.

Ich werde mit Sicherheit die ein oder andere Inspiration aus diesen Studien umsetzen. Und Sie?

Gordon Kuckluck

Gordon Kuckluck ist Online-Marketer mit Leib und Seele und der Schulungsleiter und Zuständige für den technischen Support beim Lead-Motor.
About The Author

Gordon Kuckluck

Gordon Kuckluck ist Online-Marketer mit Leib und Seele und der Schulungsleiter und Zuständige für den technischen Support beim Lead-Motor.

Via Facebook kommentieren

1 Comment

  • Alina

    Reply Reply 31. Oktober 2014

    Hey Gordon!

    Und da sag noch mal einer Freebies sind tot 😉

    Ich denke auch das in Zukunft immer mehr Wert auf den Interessent gelegt wird und die Interaktion zwischen dem Unternehmen und den Kunden ein immer wichtigterer Faktor wird.

    Liebe Grüße,
    Alina

Leave A Response

* Denotes Required Field