Newsletter Beispiel

Dialogmarketing – So werden Newsletter und Werbe-E-Mails richtig gestaltet Teil 2

Bisher hatten wir uns mit der Betreffzeile und dem Aufbau der Mail beschäftigt.

Aber es geht noch weiter. Denn schließlich warten noch einige andere Punkte, mit denen wir uns befassen wollen.

So auch die

Mailinterne Navigation

Oftmals werden in Newslettern mehrere Angebote oder Themen vereint. Ratsamer ist es, nur auf ein Thema / Angebot / Produkt pro Newsletter zu setzen, wie im letzten Artikel besprochen.

Wenn aber mehrere Themen in einem Newsletter vorkommen (müssen), kann in diesen Fällen eine mailinterne Navigation sehr hilfreich und nützlich sein.

Dabei ist die Platzierung der Navigation sehr wichtig. Diese sollte möglichst unterhalb oder auch rechts vom Editorial zu finden sein. So kann der Leser erst einmal das Editorial lesen und dann die Artikel wählen.

Die Navigation sollte einfach gehalten sein und aus nicht mehr als fünf Elementen bestehen. Darüber hinaus müssen die Begriffe verständlich sein und die verwendeten Navigationspunkte sollten über einen Aufforderungscharakter verfügen.

Die Bilder

Newsletter Beispiel

Bilder sagen mehr als tausend Worte…

Bilder haben eine ganz besondere Macht. Auch in Werbe-E-Mails und Newslettern.

Mit Hilfe von Bildern kann die Botschaft noch viel schneller vermittelt werden und manchmal kann ein Bild eine Menge Text ersetzen.

Darüber hinaus ist durch Bilder auch der Wiedererkennungswert sehr hoch. Und der Blickverlauf wird auf die Werbung gelenkt.

Dennoch müssen Bilder auch sinnvoll und vor allem effektiv eingesetzt werden. Es darf auf keinen Fall die Lesekurve gestört werden. Aus diesem Grund sollte in den meisten Fällen nur ein Bild in der Mail platziert werden. Ideal ist es, im oberen Bereich der E-Mail.

Sollen dennoch mehr Bilder verwendet werden, muss hier die Wertigkeit und Rangfolge beachtet werden. Bitte platzieren Sie Ihre Bilder immer so, dass sie mit dem dazugehörigen Text in Leserrichtig abgearbeitet werden können. Bilder müssen Assoziationen hervorrufen.

Zu vermeiden sind überladende und ablenkende Bildinhalte. Diese bringen meist nicht den gewünschten Effekt. Wichtig ist auch zu beachten, dass viele Mail-Clients das Herunterladen von Bildern unterdrücken. Das ist oftmals ein Problem. Aus diesem Grund muss die Mail auch ohne Bildmaterial ansprechend und vor allem aussagekräftig sein.

Der Text

Kommen wir nun zu einem wichtigen Punkt: Dem Text.

Hierbei liegt die große Herausforderung darin, das Interesse des Empfängers innerhalb von wenigen Sekunden zu wecken (ähnlich wie auch schon auf einer Landing Page kennengelernt).

Der Empfänger darf nicht aufhören zu lesen, bevor er nicht das Ende der Mail erreicht hat. In diesem Fall haben Sie ihn verloren.

Was heißt das nun?

Keine langen Textpassagen oder unsinnigen Informationen!

Texte sollten in Einheiten, sogenannten Chunks, zusammengefasst werden. Diese bestehen aus maximal fünf Zeilen und haben jeweils eine Headline (siehe Bild rechts). Dabei sind die Sätze kurz, klar und einfach. Die maximale Wortzahl eines Satzes liegt bei Vierzehn.

Bei der Wortwahl muss zudem auf die Zielgruppe Rücksicht genommen werden. Zu vermeiden sind in der Regel Fach- und Fremdwörter. Und auch Anglizismen oder ein übermäßiger Marketingjargon sind meist nicht wirklich hilfreich. Sie wollen doch, dass Ihre Mail verstanden wird, oder nicht?

Was nicht fehlen darf, ist zudem eine Aufforderung zum Handeln („Call-to-Action“). Denn Sie versenden diese Mail aus einem bestimmten Grund: Der Leser soll Sie anrufen, einen Link klicken, ein Produkt kaufen – was auch immer. Fordern Sie ihn dazu auf, genau diese Handlung JETZT vorzunehmen und bieten Sie ihm auch idealerweise nur EINE Handlungsmöglichkeit an (womit wir wieder bei dem Thema wären, idealerweise nur ein Thema / Produkt / Angebot pro Newsletter unterzubringen).

Achten Sie auch darauf, dass Sie keinen kopierten Text verwenden. Sicherlich ist dieser Weg sehr einfach. Er wird sich aber später allzu oft rächen.

Wenn Sie selbst nicht gut schreiben können, suchen Sie sich professionelle Hilfe und beauftragen Sie entsprechende Texter, die Sie mittlerweile kostengünstig im Internet finden können (z.B. bei content.de oder textbroker.de)

Gordon Kuckluck

Gordon Kuckluck ist Online-Marketer mit Leib und Seele und der Schulungsleiter und Zuständige für den technischen Support beim Lead-Motor.
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Gordon Kuckluck

Gordon Kuckluck ist Online-Marketer mit Leib und Seele und der Schulungsleiter und Zuständige für den technischen Support beim Lead-Motor.

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