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Der Postini-Filter ist kein Problem mehr! Teil 1

Es ist schon bald keine Zukunftsmusik mehr, dass der Google E-Mail-Filter Postini in den Google Apps vollständig integriert ist. So soll dem Kunden einfach noch mehr Sicherheit geboten werden.

Das bedeutet für Newsletter-Versender aber eben auch einige Umstellungen, damit der Kunde dennoch die Mails erhalten kann.

Damit Ihre Newsletter auch in der Zukunft wirklich ohne Probleme da ankommen, wo sie sollen, gibt es einige Tipps, die man beherzigen sollte. Auf diese Weise kann dann auch Postini nicht mehr als so große Herausforderung für die Versender von Newslettern angesehen werden.

Die E-Mails sollten authentifiziert werden

Achtung Spam-Gefahr - © vector_master - Fotolia.comWichtig ist, dass Sie Ihre E-Mails in der Zukunft als Original bestätigen lassen. Dies geht beispielsweise mit Hilfe von Authentifizierungsprotokolle wie SPF, DKIM und DMARC. Auf diese Weise erwecken Sie nicht den Anschein, dass es sich bei Ihren Mails um sogenannte Spoofing-Mails handelt. Denn diese Mails stellen nun einmal für den Nutzer eine potenzielle Gefahr dar. Ganz wichtig auch zu wissen, dass diese Form der Mails sehr gerne von Kriminellen und Betrügern eingesetzt wird, um beispielsweise an die persönlichen Daten der Nutzer zu kommen.

Bereits jetzt werden Mails von seriösen Unternehmen für solche Zwecke missbraucht und in Umlauf gebracht. Die Betrüger kopieren einfach die Mails der Unternehmen und geben diese als Originale aus. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass auch Sie Ihre E-Mails authentifizieren.

Der Abonnent als wichtiger Punkt

Durch die neue Google App, die sehr schnell lernt und begreift, welche Mail ein Spam ist und welche nicht, soll der Nutzer eben noch mehr geschützt werden. Dieser Lernprozess funktioniert aber nur über die Interaktion des Anwenders. Anhand der Entscheidungen, die der Anwender trifft, stuft die App dann die Mails in Spam oder nicht Spam ein.

Damit Ihre Mails also erst gar nicht zu einer Spam-Nachricht werden, sollten die Newsletter wirklich nur an spezifische, interessiere Zielgruppen geschickt werden. Fordern Sie auch ruhig (zumindest in der ersten E-Mail) direkt dazu auf, z.B. die Absender-Adresse ins Adressbuch der vertrauenswürdigen Absender einzutragen.

Ein weiterer wichtiger Hinweis, den Sie aber vielleicht auch schon beherzigen, ist das Doppel-Optin-Verfahren. Dieses wird auch in Zukunft für Sie, als Versender, immer wichtiger werden und ist jetzt ja schon rechtlich vorgeschrieben.

Mit diesen beiden wichtigen Punkten, können Sie sicherstellen, dass Ihre Mails auch in Zukunft wirklich im Postfach des Empfängers landen.

Keine Base64-Kodierung

Keine Was-Kodierung?

Sollen Ihre Mails auch weiterhin vom Empfänger gelesen werden, sollte nicht nur die Zertifizierung und der Inhalt von entscheidender Bedeutung sein, sondern auch die Kodierung.

Häufig wird ja der HTML-Standard genutzt. Mit Hilfe der Base64-Kodierung können Abbildungen in Text übersetzt werden und so auch in die Mail eingebettet werden. Aber genau dieser wichtige Aspekt wird auch sehr gerne von unseriösen Mailern genutzt, um Spams in Umlauf zu bringen. So kann eben auch noch mal unbemerkt Werbung platziert werden.

Deshalb werden viele Filter auch in Zukunft Mails mit einer Base64-Kodierung nicht mehr zulassen und bereits auf der Server-Ebene abfangen. Aus diesem Grund sollte diese Kodierung für Sie in Zukunft einfach tabu sein.

Gordon Kuckluck

Gordon Kuckluck ist Online-Marketer mit Leib und Seele und der Schulungsleiter und Zuständige für den technischen Support beim Lead-Motor.
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Gordon Kuckluck ist Online-Marketer mit Leib und Seele und der Schulungsleiter und Zuständige für den technischen Support beim Lead-Motor.

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