Achtung Spam-Gefahr Rechtsirrtümer - © vector_master - Fotolia.com

10 ultimative Tipps für das zielsicher gescheiterte E-Mail-Marketing

Sollten Sie es darauf anlegen, mit Ihrem E-Mail-Marketing keinen Erfolg erzielen zu wollen, dann sollten Sie den folgenden Artikel auf jeden Fall sehr aufmerksam lesen.

Denn wir stellen Ihnen nun die wichtigsten Tipps vor, damit Ihr E-Mail-Marketing auf jeden Fall in einer echten Katastrophe endet!

Wer auf ein erfolgreiches E-Mail-Marketing setzt, sollte den folgenden Beitrag eher zum Schmunzeln ansehen und sich diese genannten Tipps nicht zu Herzen nehmen. Alle, die keinen Erfolg mit dem eigenen E-Mail-Marketing haben wollen: Bitte ALLE Tipps beherzigen 😉

Tipp Nummer 1: Eine Strategie wird überbewertet!

Strategie? Wer braucht heute schon eine Strategie? Wer schon immer von einer Niederlage im E-Mail-Marketing geträumt, kann diese auch ganz schnell erzielen. Einfach ohne Plan und Strategie loslegen. Auch erfahrene Marketer können dies. Sie müssen sich nur einfach trauen.

Noch besser ist es, wenn Sie auch nicht viel über das E-Mail-Marketing wissen und darüber lernen sollten Sie auch nichts. Nur wenn Sie keine Ahnung haben, von dem was Sie tun, können Sie auch wirklich sichergehen, dass es nicht funktioniert.

Tipp Nummer 2: Newsletter-Anmeldung verstecken

Auch für Misserfolge muss man schwer arbeiten! Die kommen nicht einfach so vom Himmel gefallen! Nein, Sie müssen sich schon mal ein wenig Mühe geben! Eine sehr gute Möglichkeit ist zum Beispiel das Verstecken der Newsletter-Anmeldung auf der eigenen Website.

Das wird ein Spaß!

Und kein Kunde hat lange Zeit und Lust nach dieser Anmeldung zu suchen. Bleibt nur noch die Frage, wie Sie das anstellen sollen. Na, ganz einfach: Platzieren Sie den Link zur Newsletter-Anmeldung einfach völlig sinnleer irgendwo und das Anmeldeformular verstecken Sie ganz tief in der Seitenhierarchie.

Ideal sind Orte, die niemand vermuten würde.

Das kriegen Sie mit ein wenig Übung auf jeden Fall hin!

Tipp Nummer 3: Einfach so versenden

Achtung Spam-Gefahr - © vector_master - Fotolia.comNa kommen Sie, Sie brauchen doch keine Einwilligung der Empfänger!

Schicken Sie Ihre Mails einfach so auf Reisen!

Nutzen Sie dazu am besten das Single-Opt-In oder das Confirmed-Opt-In-Verfahren.

Natürlich können Sie auch Adressen auf dem Schwarzmarkt kaufen. Die meisten davon sind immerhin wunderbar minderwertig und nutzlos und werden Ihnen sogar unter dem wohlig kingenden Deckmantel der „Double-Opt-In-Adressen“ verkauft.

Aber das kommt Ihnen ja genau recht. Denn Sie wollen mit Ihrem E-Mail-Marketing ja keinen Erfolg haben. Da können auch etwaige Beschwerden Sie nicht weiter stören, ja rechtliche Probleme wären geradezu das Sahnehäubchen. Oder?

Tipp Nummer 4: Versenden nach Lust und Laune

Schicken Sie viele Mails raus. Je mehr, desto besser. Perfekt ist es, wenn Sie mehrmals täglich verschicken.

Alternativ können Sie aber auch nur selten versenden. Extrem selten. So selten, dass sich eh niemand mehr an Sie erinnern wird.

Kommt auf dasselbe heraus.

Der perfekte Zeitpunkt ist jedenfalls immer genau dann, wenn es den Empfängern nicht passt. So werden Ihre Mails mit größtmöglicher Chance immer als Spam markiert. Ziel erreicht!

Tipp Nummer 5: Immer die gleichen Mails

Wichtiger Tipp: Schalten Sie Ihre Kreativität unbedingt aus und gehen Sie auch auf gar keinen Fall auf die Interessen der Empfänger ein! Auf diese Weise werden Ihre Mails auf keinen Fall geöffnet oder gelesen!

Tipp Nummer 6: Wer braucht eine Gestaltung?

Warum wollen Sie sich lange mit einer aufwendigen und vielleicht auch noch anspruchsvollen Gestaltung Ihrer Mails beschäftigen und belasten.

Knallen Sie den Text einfach hin und gut ist!

Wenn Sie dennoch Ihre Kreativität nicht unterbinden können, lassen Sie es aber richtig krachen. Nutzen Sie alle (und wir meinen ALLE) Farben und Schriftarten, die Sie haben. Hintergrundfarbe und Text darauf sollten so aufeinander abgestimmt sein, dass der Text völlig unleserlich ist und der bloße Versuch höllische Augenschmerzen verursacht! Wie wäre es mit hellgelber Schrift auf einem neongrünen Hintergrund?

Bei den Bildern müssen Sie auf jeden Fall darauf achten, dass diese total verpixelt sind, damit niemand etwas erkennen kann. Und schön verzerrt sollte alles sein.

Wichtig: Beim Betrachter dürfen bloß keine Emotionen geweckt werden, vielmehr sollten die Augen wehtun, wenn Ihr Newsletter doch geöffnet wird und die einzige Emotion darf Ekel / Abscheu sein!

Tipp Nummer 7: Bloß keine Links!

Haben all Ihre Anstrengungen noch nicht gefruchtet und öffnen die Empfänger immer noch Ihre Mails, ist es Zeit das Anklicken irgendwelcher Links, die zu Ihren Angeboten führen, zu erschweren.

Der beste Tipp ist natürlich: Bauen Sie erst gar keine Links ein oder platzieren Sie diese dort, wo niemand diese kleinen Dinger vermuten würde.

Gerne können Sie auch Links nutzen, die einfach ins Nichts führen.

Tipp Nummer 8: Das Impressum und der Abmeldelink werden überbewertet

Impressum und Abmeldelink müssen nicht sein. Machen Sie sich nicht die Mühe.

Verschleiern Sie doch als Absender lieber Ihre Identität. Das macht es viel lustiger und rechtliche Probleme (Sie erinnern sich? Das Sahnehäubchen?) werden viel wahrscheinlicher.

Es kann sich immerhin niemand bei Ihnen abmelden und es kann sich auch niemand so leicht bei Ihnen beschweren.

Sie können sich auch den Spaß machen und einen Abmeldelink einbauen, der nicht funktioniert. Klingt doch nach Spaß, oder?

Die Empfänger werden auf jeden Fall verwirrt und verärgert und der miese Eindruck, den sie von Ihnen haben, brennt sich unauslöschlich bei ihnen ein!

Tipp Nummer 9: Was ist Qualitätssicherung?

Überprüfen Sie Ihre Mails vor dem Absenden nur nicht auf Fehler! Diese Zeit können Sie in andere Dinge viel besser investieren!

Einfach rausschicken. Ganz egal, wo und wie die Mail ankommt!

Tipp Nummer 10: Nichts ändern!

Änderungen sollten Sie auf jeden Fall vermeiden. Finden sich in Ihren Mailings viele Fehler? Super, einfach so lassen. Darauf können Sie schließlich aufbauen!

Auf diese Weise können Sie viel schneller Ihren Misserfolg genießen.

Sie wissen also nun, wie Sie mit Ihrem E-Mail-Marketing keinen Erfolg haben können. Sollten Sie aber am Gegenteil interessiert sein, wäre es besser, die Tipps nicht zu nutzen.

Ist doch alles nur Spaß!

Oder nicht?

Gordon Kuckluck

Gordon Kuckluck ist Online-Marketer mit Leib und Seele und der Schulungsleiter und Zuständige für den technischen Support beim Lead-Motor.
About The Author

Gordon Kuckluck

Gordon Kuckluck ist Online-Marketer mit Leib und Seele und der Schulungsleiter und Zuständige für den technischen Support beim Lead-Motor.

Via Facebook kommentieren

Leave A Response

* Denotes Required Field